Leserbrief zum Artikel “DLRG in Puderbacher Hallenbad” vom 29.5.2010

Mehr Trainingszeiten für die DLRG Altenkirchen in Altenkirchen!

Dank an die RZ für die Veröffentlichung des o.g. Artikels, der auf die Probleme der DLRG in Altenkirchen aufmerksam macht. Dank auch an die VG Puderbach, die der DLRG Altenkirchen “Asyl” gewährt, d.h. ihr Schwimmbad zur Verfügung stellt.

In den wenigen Stunden, die der DLRG Altenkirchen von der VG Altenkirchen gewährt werden (nämlich 3,5 Stunden pro Woche) bringen die DLRG-Schwimmerinnen und Schwimmer jährlich Hunderten von Kindern das Schwimmen bei. Ehrenamtlich! Von der VG AK bekommen sie dabei wenig Unterstützung:

  • Der DLRG werden zu wenig Nutzungszeiten gewährt: Die DLRG darf lediglich 3,5 Stunden pro Woche das Hallenbad Altenkirchen nutzen.
  • Der DLRG werden unmögliche Nutzungszeiten zur Verfügung gestellt, nämlich abends von 18.30 bis 22.00 Uhr. Für kleine Kinder ist das eigentlich unzumutbar.
  • Die DLRG bekommt diese Schwimmzeiten nicht etwa kostenlos zur Verfügung gestellt. Vielmehr muss sie dafür mehrere Tausend Euro (ab Juli 2010 5.500!) pro Jahr an die Verbandsgemeinde bezahlen.

Das ist unglaublich. Dabei dürfte Altenkirchen nicht nur wegen des Engagements zugunsten von Kindern auf die DLRG Altenkirchen stolz sein. Die Schwimmerinnen und Schwimmer gehören zu den besten des Landes, wie sie Jahr für Jahr auf Kreis-, Bezirks- und Landesmeisterschaften unter Beweis stellen. So vermutlich auch wieder am kommenden Wochende (4.-6.6.) bei den Landesmeisterschaften in Landau, wo zig Schwimmerinnen und Schwimmer der DLRG Altenkirchen an den Start gehen werden. 

Die RZ wird sicher darüber berichten. Altenkirchen wird stolz sein. Und die VG wird hoffentlich darüber nachdenken, dieses beeindruckende Engagement und diese herausragenden Leistungen durch eine Ausweitung der Schwimmzeiten, die der DLRG zur Verfügung gestellt werden, zu unterstützen. Oder sollen unsere jungen Talente weiter (unter hohen Umwelt- und Klima-Kosten) in gastfreundliche Nachbar-Gemeinden fahren müssen, damit sie schwimmen und und unseren Kindern das Schwimmen beibringen können?

Dr. Hildegard Lingnau, Mutter von zwei Kindern, die dank der DLRG AK Schwimmen gelernt haben und heute anderen Kinder das Schwimmen beibringen

 

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